Ferdinandea & CV

Wir über uns

Wohnen, Studieren und Feiern im Kreise von Bundesbrüdern, deren Freundschaft und gegenseitige Unterstützung von der Hilfe beim Einstieg ins Studium über den Ratschlag zum Berufsstart bis hin zur langjährigen beruflichen Kooperation reicht.

Traditionen verstehen und erleben, Gemeinschaft erfahren, Freundschaften schließen, die Zukunft mitgestalten und gemeinsam Spaß haben – das ist Ferdinandea.

Studenten verschiedener Fachrichtungen und ehemalige Heidelberger Studenten, die sich lebenslang gemeinsamen Werten verbunden wissen, Freundschaft pflegen und die ein Leben lang immer wieder nach Heidelberg zurückkommen, um im Verbindungshaus mit alten Kommilitonen und jungen Studenten Geselligkeit zu pflegen, Vorträge zu halten und Feste zu feiern.

Eine Gemeinschaft, die Wert auf Offenheit, christliche Grundsätze und Toleranz legt – auch das ist Ferdinandea.

Unsere Grundsätze

Orientierung und Führung im Verbindungsalltag gewinnen wir aus unseren vier Grundsätzen. Sie werden auch „die vier Prinzipien des CVs“ genannt.

Amicitiadie Freundschaft

Universitäten umfassen heute meist viele tausend Studenten, da lässt sich Anonymität im Unialltag kaum vermeiden. Ferdinandea ist das Gegengewicht zur Namenlosigkeit in der Massenvorlesung: für jeden Bundesbruder, ob Student oder bereits berufstätiger Akademiker, ist die Verbindung eine Gemeinschaft persönlicher Bekanntschaften und Freunde, in der er sich austauschen und einbringen kann, die aber auch persönlichen Freiraum lässt. Ohne diesen persönlichen Aspekt ist erfolgreiches Studieren und Arbeiten nicht möglich.

Religioder Glaube

Ein festgefügtes System von Werten und Normen ist unerlässlich, um verantwortungsbewusst studieren und als Akademiker tätig sein zu können. Ein solches Grundgerüst gewinnt sogar zunehmend an Bedeutung, da wissenschaftlicher und technologischer Fortschritt immer stärker in unser Leben eingreifen und dabei Möglichkeiten eröffnen, die nur im Bewusstsein der Verantwortung angemessen genutzt werden können. Wir gründen unsere Werte auf den katholischen Glauben, der jedem Bundesbruder in der jeweiligen persönlichen Ausprägung die Fähigkeit verleiht, verantwortungsbewusst zu handeln.

Scientiadie Wissenschaft

Das Studium an einer Universität bietet weitaus mehr Möglichkeiten, als nur im eigenen Fachbereich eine Berufsqualifikation zu erwerben. Durch die verschiedenen Studiengänge innerhalb der Verbindung wird der Austausch zwischen den Disziplinen schon allein durch das Zusammenleben im Verbindungshaus gefördert. Darüber hinaus ergänzen Vorträge und kulturelle Veranstaltungen das Spektrum und ermöglichen dabei wertvolle Gespräche mit Bundesbrüdern in höheren Semestern und denjenigen, die bereits berufstätig sind. Auf diese Weise hat jeder einzelne die Chance, sich während seines Studiums und auch danach ein breites Wissens- und Erfahrungsspektrum anzueignen.

Patriadas Vaterland

Jeder Student und Akademiker sollte auch versuchen, ein verantwortungsbewusster Staatsbürger zu sein. Als Verbindung fühlen wir uns den Werten verpflichtet, die im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert sind. Die Basis hierfür bilden ein bewusster Umgang mit der Geschichte sowie Toleranz und die Bereitschaft zu persönlichem Engagement im Bewusstsein der Werterhaltung in unserer Gesellschaft.

Unser Wappen und unser Zirkel

Das Ferdinandenwappen

Der ganze Wappenschild wird von einem Tatzenkreuz in vier Bereiche geteilt, welche die vier Symbole der Prinzipien enthalten. In der Mitte befindet sich ein Herzschild mit Zirkel auf Ferdinandenfarben, die von links nach rechts unten gestreift sind.

Die Prinzipiensymbole lassen sich wie folgt erklären:

  • links oben: Religio
    Andreaskreuz / Schlüssel Petri
  • links unten: Scientia
    vier Sterne = vier Fakultäten (Grundstudiengänge)
    • oben:
      • Artistenfakultät (später philosophische)
    • unten:
      • theologische Fakultät
      • juristische Fakultät
      • medizinische Fakultät
  • rechts oben: Patria
    drei Eicheln mit Blättern (bis zum Ende der Donaumonarchie Doppeladler mit rot-weiß-rotem Brustschild)
  • rechts unten: Amicitia
    die rote Rose als Symbol der Liebe, somit im weiteren Sinne auch der Freundschaft

Der Ferdinandenzirkel

Ein Zirkel ist so etwas ähnliches wie eine Abkürzung für eine Verbindung. Jede Verbindung hat ihren eigenen Zirkel und ist daran erkennbar.

Die einzelnen Elemente des Zirkels haben alle eine bestimmte Bedeutung: Das kleine „F“ rechts steht für den Namen der Verbindung: Ferdinandea. Weiterhin erkennt man ein kleines „V“ in der unteren Hälfte (wo sich die drei Schleifchen befinden) für vivat (lat.: lebe) weiterhin ein „C“ im mittleren Bogen neben dem senkrechten ersten Strich, welches für crescat (lat.: wachse) steht. Derselbe erste senkrechte Strich bildet mit der Schleife des C und dem Strich oben darüber ein „F“ für floreat (lat.: blühe).

Die vier Buchstaben „v c f F“ stehen also für „vivat, crescat, floreat Ferdinandea“ („Ferdinandea lebe, wachse und gedeihe“). Eine andere Deutung lautet: „vivat circulus fratrum Ferdinandeae“ („Es lebe der Kreis der Brüder der Ferdinandea“).

Das Schleifchen unten links weist einen Knick auf – es ist das sogenannte „Prager Eck“ als Hinweis auf die Moldau, die in Prag einen scharfen Bogen macht. Das Rufzeichen hinter dem Zirkel zeigt an, dass die Verbindung noch einen aktiven, also studierenden Teil hat.

Abriss der Geschichte der K.D.St.V. Ferdinandea

Gründung

Fuchsenstall 1919/201886 fanden sich in Prag katholische Studenten an der dortigen deutschen Karls-Universität zusammen, um eine Gemeinschaft zu gründen, die der Geselligkeit, dem religiösen und akademischen Austausch untereinander sowie der Wahrung der eigenen Identität und Interessen dienen sollte. Den Hintergrund bildeten zum einen Auseinandersetzungen zwischen Tschechen und Deutschen und zum anderen die anti-katholische Politik Preußens in der Zeit des sogenannten „Kulturkampfes“.

Aktivitas Mitte 20erSo entstand nach einigen formalen Veränderungen die farbentragende Katholische Deutsche Studentenverbindung Ferdinandea zu Prag, die 1896 als 19. Mitglied in den Cartellverband (CV) eintrat, dem heute 125 Verbindungen in Deutschland angehören. (1975 begründete der CV mit anderen christlichen, europäischen Akademikerverbänden den Europäischen Kartellverband (EKV), in dem sich Studentenverbindungen aus über zehn europäischen Ländern wiederfinden.)

Die Jahre 1886 bis 1918

Fuchsia ca. 1922Der Verbindung erging es nach einiger Zeit so gut, dass bereits 1905 eine Tochterverbindung namens Vandalia zu Prag gegründet wurde, um so die Zahl der Mitglieder auf einem organisierbaren Niveau zu halten. Vandalia rief ihrerseits zwei Jahre später eine Tochterverbindung Saxo-Bavaria zu Prag ins Leben.

Von Ferdinandea ausgehend nahmen die katholischen Verbindungen einen festen Platz in Prag ein, was ihnen allerdings bisweilen die Missgunst der konfessionslosen, schlagenden Verbindungen eintrug.

Fuchsenstall WS 1925/26Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges kam das Verbindungsleben dann nahezu zum Erliegen, da viele Bundesbrüder zum Kriegsdienst eingezogen wurden. Für die Dauer des Krieges wurden die Kontakte und Verbindungsgeschäfte lediglich kommissarisch gepflegt.

Die Jahre 1918 bis 1939

Ball 40. StiftungsfestNach 1918 verlief das Verbindungsleben wieder in geregelten Bahnen, mit dem Unterschied, dass Prag jetzt nicht mehr im (deutschsprachig verwalteten) Habsburgerreich Österreich-Ungarn lag, sondern zur Tschechoslowakei gehörte. In den folgenden Jahren florierte die Verbindung, stand erneut Pate für einige Neugründungen katholischer Korporationen und erweiterte Ihre Kontakte zu Studentenverbindungen außerhalb Prags, insbesondere mit der Gründungsverbindung des CVs K.D.St.V. Aenania in München.

Böhmische WanderungMit der Machtergreifung Hitlers wurden die Katholischen Verbindungen auf deutschem Reichsgebiet 1933 verboten, ein Schicksal, dem sich die Ferdinandea nach dem Einmarsch deutscher Truppen in die Tschechoslowakei 1939 durch ihre Selbstauflösung entzog.

Seit 1939

Der Zweite Weltkrieg hatte für unsere Verbindung weitaus schwerwiegendere Konsequenzen als der erste. Nach der Kapitulation der Nationalsozialisten im Mai 1945 wurde die deutsche Bevölkerung aus der Tschechoslowakei vertrieben.

Für Ferdinandea bedeutete dies den Verlust der Kontakte untereinander und eines Großteils des Verbindungseigentums in Prag. In den Jahren bis 1950 waren daher einige Bundesbrüder stark engagiert, die weit verstreuten Ferdinanden wieder ausfindig zu machen. Diese Anstrengungen fanden einen Höhepunkt in der Wiederbegründung der K.D.St.V. Ferdinandea-Prag in Bamberg durch die K.D.St.V. Fredericia.

Ausflug ins boehmische LandAls sich die Bedingungen in Bamberg allerdings als nicht sehr förderlich für die Verbindung erwiesen – der Bayrische Landtag beschloss die Universität Bamberg nicht zur Volluni auszuweiten –, entschieden die Mitglieder Ferdinandeas, die Verbindung an die Heidelberger Universität zu verlegen. Dort wurde 1956 unser Haus und Wohnheim erworben, das uns bis heute als zentraler Punkt des Verbindungslebens dient.

Der Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen

CV-LogoAkademische Vielfalt

Der CV – das sind Akademiker aller Generationen.

Das sind etwa 6000 Studenten in 125 Verbindungen im Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen (CV) an nahezu allen Hochschulen Deutschlands.

Das ist der größte katholische Akademikerverband Europas mit ca. 32.000 Mitgliedern. Der CV gestaltet das gemeinsame Haus Europa im Europäischen Kartellverband christlicher Studentenverbände (EKV) – heute der größte Verband Europas für Akademiker, Studenten und Schüler mit mehr als 120.000 Mitgliedern in 660 Verbindungen in zwölf Staaten.

Ziele des Cartellverbandes

Der Cartellverband fördert akademische Ausbildung und unterstützt in vielfältiger Weise das akademische Leben.

Seine Mitglieder sind Katholiken; sie engagieren sich in Kirche, Staat, Gesellschaft und Hochschule.

EKV-LogoDer Cartellverband und seine Mitglieder gestalten die Gesellschaft im gemeinsamen Europa im Sinne der christlichen Grundwerte.

CV-Vorort 2014/15 Mannheim-Heidelberg

Von August 2014 bis Juli 2015 stellt der Ortsverband Heidelberg zusammen mit dem Ortsverband Mannheim den Vorort des Cartellverbands katholischer Studentenverbindungen. Mit Richard Dören (Pressereferent & 1. Stellvertreter) und Benedict Wild (Hochschulpolitischer Referent) ist Ferdinandea im Präsidium vertreten.

Programm & Vorstände

Das Programm des Wintersemesters 2014/15

Das Semesterprogramm beinhaltet gesellige, kulturelle, sportliche und gesellschaftliche Programmpunkte, akademische Vorträge, Seminare sowie einmal jährlich die größte Verbindungsparty Heidelbergs, Ferdinandeas Halloween Party.

Gäste sind zu den Veranstaltungen herzlich willkommen. Haben wir mit unseren Veranstaltungen dein Interesse geweckt? Dann sende uns bitte eine E-Mail an info@ferdinandea.de mit deinen Kontaktdaten und deiner Telefonnummer.

Sofern keine anderen Angaben gemacht werden, finden die Veranstaltungen im Ferdinandenhaus statt. Adresse und Wegbeschreibung können unter Kontakt abgerufen werden.

Das gesamte Semesterprogramm kann auch als ICS-Datei (iCalendar) heruntergeladen und in Microsoft Outlook (o.ä.) importiert werden.

Die Chargen des Wintersemesters 2014/15

Jedes Semester wird ein Team von fünf Bundesbrüdern gewählt, das die Verbindungsgeschäfte leitet und in verschiedenen Aufgabenbereichen die Organisation des Semesterprogramms übernimmt.

Der Senior (Vorsitzender des Vorstands) hat dabei die erste Kompetenz und wird von den übrigen Chargen unterstützt. Die Philisterchargen sind die Vorstände der Altherrenschaft, also der Mitglieder, die das Studium beendet haben und im Berufsleben stehen oder Rentner sind.

Aktivenchargen

Senior: 
Jan-Hendrik Allermann
Fuchsmajor: 
Ferdinand Weinelt
Consenior: 
Andreas Grimm
Schriftführer: 
Lukas Gutzweiler
Kassierer: 
Dominik Koblitz

Philisterchargen

Philistersenior: 
Dr. Rudolf Geser
Philisterconsenior: 
Andreas Granderath
Philisterschriftführer: 
Helge Burgbacher
Philisterkassierer: 
Dr. Ron Dietrich
Gesamtverzeichnis-Berichterstatter: 
Dr. Ron Dietrich
Archivar: 
Dr. Rudolf Geser
Verbindungsseelsorger: 
Diakon Michael Geiger

Studieren & Wohnen

Student sein in Heidelberg

UniplatzEin ordentliches Studium geht mit dem Verbindungsleben einher. Durch die sachkundige Beratung der älteren Studenten wird das Studium effizienter, es bleibt mehr Raum für Freizeitaktivitäten, weil auch die Eingewöhnungszeit in Heidelberg erheblich verkürzt wird.

Als Studienanfänger, Student in Heidelberg, Abiturient, Wehr- oder Zivildienstleistender kannst Du uns jederzeit ansprechen. Wir geben gerne Auskunft über die verschiedenen Studienangebote an der Universität Heidelberg oder der Fachhochschule, über die Wohnungssuche und Freizeitmöglichkeiten in Heidelberg sowie über alles, was Du sonst noch wissen möchtest.

Studium heißt bei uns Bildung. Unsere verbandseigene „CV-Akademie“ bietet unseren Mitgliedern eine Vielzahl von Seminaren zu Persönlichkeitsbildung, Rhetorik, Führung und Verhandlung sowie zu aktuellen politischen, religiösen und gesellschaftlichen Themen an, – allesamt hochwertige Seminare, für die wir nur einen symbolischen Unkostenbeitrag bezahlen.

UnibibliothekHäufig fragen uns Studienanfänger, welche Austauschstudienprogramme die Universität Heidelberg unterhält. Die Universität Heidelberg erwartet von Ihren Studenten zwar nicht, dass diese ein oder zwei Semester Ihres Studiums im Ausland verbringen, sie fördert aber Studienaufenthalte an ausländischen Universitäten durch Austauschstudienprogramme, die sie mit Universitäten in Europa, Süd- und Nordamerika, Australien, Afrika und Asien unterhält.

Viele unserer Mitglieder haben im Ausland studiert und fördern somit das Interesse der jüngeren Mitglieder ein Teil Ihres Studiums im Ausland zu verbringen. Dies geschieht zum einen, indem auf Austauschprogramme der Universität Heidelberg mit ausländischen Universitäten aufmerksam gemacht wird, zum anderen, indem unsere Mitglieder von internen und externen Förderungsmöglichkeiten in Kenntnis gesetzt werden.

Als Studienanfänger, Student in Heidelberg, zukünftiger Abiturient, Wehr- oder Zivildienstleistender werden Dich die Links unter Erstsemester in Heidelberg interessieren.

Unser Adresse, den Lageplan unseres Hauses und alles weitere findest Du unter der Rubrik Kontakt.

Erstsemester in Heidelberg

An alle Studienanfänger!

Blick über die AltstadtWenn du schon weißt, dass du dich in Heidelberg einschreiben wirst, dann gibt es bei uns eine preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten.

Seit einigen Jahren bieten wir unser Matratzenlager im Gemeinschaftssaal allen Studienanfängern an, die zum Einschreiben bzw. zur Zimmersuche ein oder zwei Nächte ein Übernachtungslager suchen. Mit 5 Euro bist du dabei – egal ob du nun eine oder zwei Nächte bleibst. Zudem kannst du dann auch unsere Zimmer besichtigen, die wir an katholische Studenten vermieten, und Einblick in unsere Gemeinschaft bekommen.

Da wir ja mal alle in Deiner Lage waren, ist das Frühstück inklusive, denn mit leerem Magen – dann vielleicht noch einem Kater – wird das Warten beim Einschreiben bzw. Immatrikulieren doppelt qualvoll.

Adresse, Lageplan unseres Hauses findest du unter der Rubrik Kontakt.

Links mit weiterführenden Informationen

Mitglied sein in der K.D.St.V. Ferdinandea

Wer als Interessierter von außerhalb an unseren Veranstaltungen teilnimmt oder als Gast ein Zimmer in unserem Haus (wir sagen: auf unserem Haus) bezieht, kann sich ein erstes Bild von unserer Verbindung machen. Sagt ihm dies zu, kann er den Aktivenconvent (Mitgliederversammlung, die alle drei bis vier Wochen zusammentritt), um die Aufnahme bitten. Er wird „aktiv“ als Neumitglied auf Probe, ein sogenannter Fuchs. In der folgenden Probezeit (etwa zwei Semester) kann sich der Fuchs entscheiden, ob er Vollmitglied der Ferdinandea und somit Burschwerden will. Aber auch wir prüfen, ob der Fuchs ein geeigneter Mann für unsere Verbindung und dabei willens und fähig ist, Verantwortung zu übernehmen und sich allen Mitgliedern gegenüber fair und tolerant zu verhalten. Von unseren auf dem Haus wohnenden Gästen erwarten wir ein ehrliches Interesse am Aktivenleben und die Bereitschaft, uns kennen zu lernen.

Dem „Neuen“ wird schon bald deutlich werden, dass „Aktivsein“ viel Spaß machen kann, aber auch eine gewisse Zeit und Energie in Anspruch nimmt. Nur wer sich der Idee „Verbindung“ öffnet und bereit ist, in einer Gemeinschaft zu leben, wird bei uns hineinwachsen. Wer bei Ferdinandea Freunde und ein zweites „Zuhause“ findet, nimmt gerne rege am Verbindungsleben teil.

Die Aktiven (Studenten vom ersten bis zum fünften Verbindungssemester) nehmen an allen Veranstaltungen teil, Füchse und Gäste zusätzlich am wöchentlichen Fuchsenabend unter der Leitung des Fuchsmajors, dessen Aufgabe es ist, den Gästen und neuen Mitgliedern die Verbindung vertraut zu machen. Selbstverständlich geschieht dies nicht nur durch theoretischen „Unterricht", sondern auch anlässlich gemeinsamer Abendessen, Kneipenbummel, Kino- oder Theaterbesuche.

Besondere Bedeutung für das „Hineinwachsen“ der Füchse in die Verbindung haben mehrtägige gemeinsame Ausflüge, wie Skiwochenenden, Raftingtouren, Aktiven- und Fuchsenfahrten (z.B. nach Prag, Rom, Paris).

Im sechsten Semester kann sich ein Bursch inaktiv melden und ist nur noch zum Besuch besonders wichtiger Veranstaltungen angehalten, hat aber nun insbesondere die Aufgabe, Ansprechperson für die jüngeren Bundesbrüder zu sein. Gegen Ende des Studiums erfolgt die Teilnahme am Verbindungsleben nur noch insoweit, als sie der Vorbereitung auf die Prüfung nicht im Wege steht.

Geleitet wird die Verbindung von den Chargen (fünfköpfiger Vorstand). Senior, Fuchsmajor, Consenior, Schriftführer und Kassier werden am Ende des Semesters für das jeweils nächste vom Aktivenconvent gewählt und sind diesem gegenüber verantwortlich.

Ferdinandea wird zu Beginn des Semesters ca. 25 aktiv am Verbindungsleben teilnehmende Mitglieder haben. Dazu kommen noch vier bis sechs interessierte Studienanfänger – vielleicht einschließlich Dir. Insgesamt gehören über 320 Mitglieder der Ferdinandea an, der größte Teil davon Alte Herren, wie wir die im Beruf stehenden Mitglieder nennen.

Einer Verbindung gehört man nach seiner Bestätigung als Bursch nämlich auf Lebenszeit an. Die Alten Herren finanzieren die Durchführung der Veranstaltungen und den Erhalt unseres Hauses. Es besteht gewissermaßen ein Generationenvertrag zwischen studierenden und berufstätigen Ferdinanden. Als Student profitiert man zunächst einmal davon. (Das erklärt auch den günstigen Mietpreis der Zimmer.) Mit dem Eintritt ins Berufsleben ist man dann aber selbst an der Reihe, der Verbindung finanziell unter die Arme zu greifen und die Studenten mit Rat und Tat zu unterstützen.

Ferdinandea besitzt ein Haus in der Nähe des Schlosses und der Uni, in dem zwölf von uns wohnen. In den Gemeinschaftsräumen finden die oben genannten Verbindungsveranstaltungen statt, wie Feten, Vorträge, Mitgliederversammlungen und Seminare. Das Haus ist unser Vereinsheim und Treffpunkt für junge und ältere Mitglieder.

Hast du Interesse? Dann nichts wie los!

Sende uns eine E-Mail an info@ferdinandea.de mit deinen Kontaktdaten und deiner Telefonnummer. Wir werden dich zurückrufen und gemeinsam einen Besichtigungtermin vereinbaren.

Das Ferdinandenhaus — Wohnheim für Studenten

Erdgeschoss, hier finden viele Veranstaltungen stattWenige hundert Meter vom Heidelberger Schloss, dem Universitätsplatz und der Universitätsbibliothek entfernt steht unser Haus, das zum einen von jeweils zwölf Bundesbrüdern bewohnt wird und zum anderen Veranstaltungsort der meisten kulturellen und gesellschaftlichen Programmpunkte des Semesterprogramms ist.

Das Zusammenleben „auf dem Haus“ stellt einen wichtigen Teil des Verbindungslebens dar, weil es einen engen freundschaftlichen Kontakt unter den Bundesbrüdern erlaubt und gleichzeitig die Fähigkeit zu tolerantem, umsichtigem Umgang miteinander fördert und fordert.

Ein erschwingliches Zimmer in unmittelbarer Nähe zur Heidelberger Uni und Altstadt erleichtert außerdem den Studienstart und schafft einen positiven Bezug zum Studienort. Diese positive Grundeinstellung zu der Stadt, in der man einen wichtigen und interessanten Lebensabschnitt verbringt, fördert erheblich das eigentliche Studieren.

Aussicht von unserem Haus auf Heidelberg im WinterIn jedem Zimmer gibt es einen schnellen DSL-Netzanschluss, der es den Bewohnern ermöglicht, rasend schnell im Internet zu surfen. Eine gemeinsam genutzte Küche, mehrere Kühlschränke, eine Waschmaschine gehören ebenfalls zur Ausstattung wie Party-Räume, Wintergarten und Sonnenterrassen.

Hast du Interesse an einem Zimmer? Dann bewirb dich um einen Platz. Aber auch sonst gilt: hereinspaziert! Wir freuen uns, dich auf unserem Haus begrüßen zu dürfen.

Bewerbung für Zimmer im Wohnheim

Wenn du dich für ein Studentenzimmer im Ferdinandenheim interessierst, sende bitte eine E-Mail an info@ferdinandea.de mit deinen Kontaktdaten und deiner Telefonnummer. Wir werden uns innerhalb kurzer Zeit bei dir melden und gemeinsam einen Besichtigungtermin vereinbaren.

Kontakt & Impressum

Lageplan

Impressum

V.i.S.d.P./Herausgeber:
K.D.St.V. Ferdinandea-Prag zu Heidelberg
Graimbergweg 4, 69117 Heidelberg
Tel./Fax (06221) 25912
webmaster@ferdinandea.de
Layout/Web-Design:
Sven Kannengiesser
Redaktion Inhalt:
Sven Kannengiesser
Stand:
August 2014

Haftungsausschluss

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